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Risikofaktoren

Risikofaktoren

Der primäre Risikofaktor liegt in unzureichender Mund- und Zungenhygiene. Zudem erhöhen hormonelle Veränderungen (wie während der Schwangerschaft) und eine ungesunde Lebensweise wie Stress und Rauchen das Risiko einer Parodontitis. Durch das Rauchen wird durch das Nikotin die Durchblutung des Zahnfleisches herabgesetzt. Dies hat zur Folge, dass Immunzellen nur begrenzt verfügbar sind, um gegen die Bakterien anzukämpfen. Ungefähr 70 Prozent der Parodontose-Patienten sind Raucher.

 

Zusätzlich haben Patienten, die an einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes mellitus oder Rheumatoide Arthritis leiden, ein erhöhtes Risiko.

 

Das genetische Risiko für Parodontitis wird seit vielen Jahren erforscht. Es ist jedoch nicht möglich, dies zu testen und zu klassifizieren. Wie bei jeder Krankheit verläuft auch Parodontitis bei jedem Menschen individuell. Es hängt nicht nur von der Art und Menge der Bakterien bzw. Zahnbeläge ab, sondern auch von den natürlichen Abwehrkräften des Patienten, um mit einer Entzündung im Körper umzugehen. Die Intensität, mit der das Immunsystem auf einen Angriff durch Bakterien reagiert, ist genetisch bedingt und sehr unterschiedlich.