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Parodontologie

Die Parodontologie ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin und befasst sich mit dem Zahnhalteapparat. Hierzu zählen sämtliche Gewebe und Strukturen, die die Zähne im Ober- und Unterkiefer stabil verankern: Zahnfleisch, Kollagenfasern, Wurzelhaut, Wurzelzement und das knöcherne Zahnfach im Kiefer. Auch der Begriff “Zahnbett” wird verwendet, um das Gewebe zu beschreiben, in das der Zahn fest eingebettet ist. Wenn das Zahnbett schwerwiegend erkrankt ist, besteht die Gefahr des Zahnverlusts.

Die Zahnärzte nehmen in diesem Kontext eine Schlüsselposition ein, denn in der Parodontologie geht es nicht nur um lokale Entzündungen des Zahnfleisches (Gingivitis) und des Zahnhalteapparats, sondern oft auch um die Identifikation schwerwiegender Allgemeinerkrankungen, die im Zusammenhang mit einer Parodontitis stehen können.

Folglich stehen der Erhalt der Zähne durch gezielte Prophylaxe- und Therapiemaßnahmen sowie ein ganzheitlicher, interdisziplinärer Ansatz im Zentrum einer erfolgreichen Parodontalbehandlung.